Sind Bitcoins als Geldanlage geeignet?

Was du über die Investition in die digitale Währung wissen solltest…

Der sogenannte Bitcoin wird häufig als „digitale Währung“ bezeichnet. Dabei ist der Begriff einer „Währung“ eigentlich gar nicht geeignet dafür. Denn hinter dieser muss immer ein Staat bzw. eine Zentralbank stehen. Der Bitcoin jedoch ist ein von staatlichen Institutionen völlig unabhängiges Zahlungsmittel, das du in digitaler Form zu Hause auf deinem Rechner verwahren kannst. Ihn gibt es ausschließlich in virtueller Form. Zur Verwahrung existieren sogenannte Wallets.

Spekulativer geht’s kaum

Schenkt man diversen Artikeln im Netz Glauben, kann der Bitcoin Geldanlagern gar als Goldersatz dienen. Allzu häufig wird dieser als „krisensicher“ und „zukunftsträchtig“ angepriesen. Fakt ist jedoch, dass sich der Bitcoinkurs äußerst volatil entwickelt – also sehr starken Schwankungen unterliegt. Unabhängig davon, dass der Kurs des Bitcoin tatsächlich Phasen starker Zuwächse hinter sich hat. Auf Zuwächse sind bereits starke Einbrüche von teils 50 Prozent gefolgt. Der Bitcoin muss daher als spekulative Anlageform betrachtet werden.

Neben den reinen Kursschwankungen existieren allerdings noch andere Unsicherheiten rund um virtuelle Währungen wie den Bitcoin. Eine der größten Unsicherheiten resultiert als möglichen staatlichen Reaktionen. So hat zum Beispiel China vor einiger Zeit reagiert und den Handel mit Bitcoins verboten bzw. die Möglichkeiten in diesem Zusammenhang stark eingeschränkt. Starke Kurseinbrüche waren damals die Folge. Solche und ähnliche Maßnahmen können enormen Einfluss auf den Wert des Bitcoin und damit auf Geldanlagen in diese Währung haben.

Maximal als Beimischung für erfahrene Anleger

Sofern du dir als spekulativ eingestellter Anleger der Risiken bewusst bist, kannst du dennoch durchaus einen Teil deines Anlagekapitals in Bitcoins investieren. Das funktioniert beispielsweise auf Bicoin.de. Bei Bitcoin.de handelt es sich um ein Portal, das der Fidor Bank unterliegt und von dieser überwacht wird. Dabei solltest du dich zunächst dringend über die technischen Voraussetzungen rund um die Verwahrung deiner Bitcoins informieren. Zudem solltest du angesichts einer möglichen Überbewertung niemals „zu viel“ Geld in Währungen wie den Bitcoin investieren.

„Wer jedes Risiko ausschalten will, der zerstört auch alle Chancen.“ (Hans-Olaf Henkel, Politiker)

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Autor: FinanzFieber

Seit Jahren verfasse ich anspruchsvolle Ratgebertexte zu verschiedenen Finanzthemen. Aufgrund meines Berufs als Bankkaufmann bringe ich das dafür nötige Hintergrundwissen mit. Und kann dabei nicht zuletzt auf mittlerweile 15 Jahre Praxiserfahrung zurückgreifen.

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